Edelsteine als Wertanlage

Edelsteine als Wertanlage

Immer mehr Anlageberater empfehlen ihren Kunden, in Sachwerte zu investieren. Zu den Klassikern gehören beispielsweise Immobilien und Kunst, doch auch Edelsteine als Wertanlage rücken mehr und mehr in den Fokus interessierter Anleger. Doch sind die hübschen Edelsteine als Wertanlage wirklich eine sinnvolle Alternative zu Münzen, Goldbarren oder Gebäuden?

Selbst Experten beantworten die Frage inzwischen mit einem klaren „Ja“. Schließlich gibt es viele Gründe, die für Edelsteine als Wertanlage sprechen. So stellen sie einerseits eine sehr komprimierte Anlage dar, die jederzeit problemlos und auch unauffällig transportiert und gesichert werden kann. Zum anderen haben die Steine auch einen enormen ideellen Wert, da sie je nach Art Eigenschaften und Attribute wie Liebe, Kraft und Energie verkörpern. Außerdem haben die Steine bisher alle Finanz- und Wirtschaftskrisen unbeschadet überstanden. Sie werden weder von Inflation noch von Deflation berührt und unterliegen auch nicht der Vermögenssteuer.

Und ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor: Es wird von vielen Mineralien und Steinen erwartet, dass ihre Quellen in den nächsten Jahrzehnten erschöpft sind und somit versiegen werden, was den Wert der vorhandenen Steinen natürlich steigert. All diese Argumente zeigen also ganz klar, dass ein Aquamarin, ein Opal oder ein Rubin also Edelsteine als Wertanlage durchaus eine clevere Wertanlage ist. 

Worauf interessierte Anleger achten sollten

Wer sich für Edelsteine als Wertanlage interessiert, benötigt ein gutes Auge, ein klein wenig Fachkenntnis … sowie einen Anbieter, der tatsächlich nur echte und erlesene Steine führt. GLAMONDS ist ein solcher Anbieter, denn hier haben Kunden die Gewissheit, dass es sich bei allen angebotenen Edelsteinen um eine sehr hohe Qualität handelt. Aber woran erkennen Interessenten eigentlich die Qualität und den Wert eines Steins? Bei Diamanten gilt beispielsweise das GIA Zertifikat als Qualitätsprädikat und „Ausweis“ des Steins. Das Zertifikat gibt Auskunft über die Herkunft und die Echtheit, gilt als Nachweise für die Identität und den Wert und liefert Informationen über wertbestimmende Merkmale. Mit dem Zertifikat haben Sie einen Beweis für die Echtheit und können nachweisen, woher der Stein stammt. Außerdem ist es für einen möglichen Weiterverkauf des Steins unverzichtbar. 

Darüber hinaus sollten Sie grundsätzlich bei jedem Stein auf die vier „C“ achten, ganz egal, ob es sich um einen Heliodor, einen Rhodolit oder einen Spinell handelt. Der Buchstabe steht für Carat, Color, Clarity und Cut oder übersetzt für Karat, Farbe, Reinheit und Schliff. Die Einheit Karat definiert das Gewicht des Steins und damit auch seine Größe. Hier gilt die Faustregel: 0,2 Gramm entsprechen einem metrischen Karat. Die genaue Karatzahl bestimmt letztendlich auch den Preis eines Steins, ganz egal, ob Mandarin, Kunzit oder Türkis. Da Edelsteine Naturprodukte sind, lassen sich Einschlüsse niemals ausschließen. Allerdings wird ein Stein mit zunehmender Reinheit auch immer wertvoller, so dass die „Clarity“ (Reinheit) ebenfalls ein wichtiges Qualitätsmerkmal darstellt. 

Auch die Farbe spielt eine wichtige Rolle. Einige Steine verfügen über einen regenbogenähnlichen Farbeffekt wie beispielsweise der Edelopal, andere Arten begeistern mit nur einem einzigen, aber dafür sehr intensiven Farbton. Der nur in der Farbe Grün vorkommende Peridot ist dafür ein gutes Beispiel. Und dann ist da noch der „Cut“ (Schliff), auf den Sie als potenzieller Anleger achten sollten, denn er sorgt für das besondere Glänzen und Leuchten des Steins und erfordert eine hohe Präzision. 

Morganit oder Feueropal? Aktuelle Trends sorgen für einen kurzfristige Wertsteigerung

Abgesehen von den oben genannten Qualitätsmerkmalen sorgen aber auch aktuelle Trends für eine kurzfristige Wertsteigerung, die für Anleger interessant sein kann. Diese Trends sind ähnlich wie in der Mode häufig nicht vorhersehbar. Mal liegt der Fluoritopal in der Gunst von Edelsteinliebhabern ganz oben, mal der Rubellit oder der Krysopras. Doch eine Tatsache lässt sich nicht verleugnen. Möchten Sie Ihre Steine irgendwann verkaufen, werden Sie feststellen, dass Kunden nicht mehr den größten Stein kaufen, sondern das beste Exemplar, das sie für ihr Geld bekommen.

Ob Turmalin, Iolit oder Zirkon, ein nur mittelprächtiger Fünfkaräter erzielt in der Regel einen geringeren Preis als ein erstklassiger Einkaräter. Wer also schon beim Einkauf Kompromisse macht, darf sich später nicht wundern, wenn seine Edelsteine als Wertanlage nicht die gewünschte Rendite abwirft. Beim Wiederverkauf zeigt sich nicht nur, ob der Anleger clever und qualitätsbewusst eingekauft hat, sondern auch mit welchem Anbieter er zusammengearbeitet hat.